Brockmanngasse 10

From Baugeschichte
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Österreich » Steiermark » Graz » 8010

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47° 3' 58", 15° 27' 2"


Vorstädtisches Landhaus

Das Haus Brockmanngasse 10 ist ein zweigeschossiges Objekt, das 1922 durch Aufstockung eines vermutlich knapp vor der Regulierung der Brockmanngasse im 3. Viertel des 19. Jhs errichteten ebenerdigen Gebäudes mit tonnengewölbtem Keller und durch Abbruch einer 1884 errichteten Schlosserwerkstatt des Johann Schuster entstand und 1924 von Heinrich Ratschek für Hans Witzler in ungefähr die heutige Gestalt gebracht wurde. Es ist im damals angebauten südlichen Flügel geprägt durch eine 1922 zunächst offen mit Stiegenaufgang gestaltet gewesene und 1924 geschlossene Holzveranda mit vielteiligen Fenstern. Die nach Süden und Osten gerichteten Fenster des Hauptflügels wurden damals mit oberlichtartigen Einteilungen und Holzumrahmungen versehen; sie sind derzeit durch zweifache Quersprossen gekennzeichnet. Nachdem 1966 Baugebrechen festgestellt worden waren, wurden 1970 nicht ausgeführte Pläne für einen Abbruch und einen mehrgeschossigen Neubau eingereicht. Das Objekt bewahrt mitten im gründerzeitlichen Ensemble ein vorstädtisches Erscheinungsbild und ist schutzwürdig im Sinne des GAEG. Die 2003 vorgelegte Planung beabsichtigt den Austausch der sieben Fenster des Hauptgebäudes gegen Isolierglasfenster in Holz. Die Gestaltung hat sich nach Gesprächen mit der ASVK dann doch am Zustand von 1924 orientiert, die Teilung der Sprossen erfolgte gemäß dem 1924 eingereichten Plan im oberen Drittel. Auch die stuckartigen Fensterumrahmungen wurden wieder hergestellt.

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