Leonhardstraße 19

Aus Baugeschichte
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47° 4' 20", 15° 27' 2"


Theater im Palais - Ehem. Stallungen und Remisen des Palais Meran

Diese von Erzherzog Johann für sein Palais 1842 errichteten Stallungen wurden 1983-86 von Arch. Iganz Eduard HOLUB in einen Theater-Raum umgebaut. Die westliche Fassade der Stallungen wurde dabei verbaut. 2011 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, der die Neugestaltung des Foyers zum Ziel hat. Ablauf und Ergebnis des Wettbewerbs sind hier nachzulesen:

http://www.architekturwettbewerb.at/competition.php?id=860

Das Palais Meran wurde mit Bescheid vom 3. März 1930, ergangen an den Fideikomißinhaber Dr. Johann Meran, unter Denkmalschutz gestellt. Zwischenzeitlich war auch zusätzlich das ehemalige Stallgebäude kraft gesetzlicher Vermutung gemäß §2 Denkmalschutzgesetz unter Denkmalschutz. Durch die Übertragung von der Republik Österreich an die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ist dieser jedoch erloschen.

Kommentare

Die Bauarbeiten an der Ostfront der ehemaligen Stallungen des Palais Meran haben einige aufmerksame Bürger veranlasst, nach dem Denkmalschutz zu fragen. SOKO Altstadt erhielt die Auskunft, dass die Stallungen nicht unter Schutz stehen. Damit muss davon ausgegangen werden, dass die Altstadtkommission ein postives Gutachten abgegeben hatte.

An diese Institution wurde nun die Frage gerichtet, ob die ASVK hier eine Verbesserung der Situation erkennt, insbesondere, was die Frage der Aufdoppelung der historischen Umfassungsmauer durch überdimensionierte Betonwände betrifft. Die Antwort der Geschäftsführung erfolgte prompt und zeigt, dass man sich in der ASVK intensiv mit dem Projekt beschäftigt hat. Wie das neue Foyer und die Außenansicht letztlich aussehen wird, kann man wohl erst nach Fertigstellung beurteilen. - Laukhardt 21:13, 27. Aug. 2013 (CEST)

Wenn man die fertige Umgestaltung sieht, ahnt man auch, warum vorher nur eine nächtliche Projekt-Aufnahme gezeigt wurde. Bei Tag wirkt der Vorplatz unglaublich abweisend. Das Niveau wurde angehoben, was an den Treppenansätzen zum noch immer denkmalgeschützten Palais unangenehm auffällt. Von einem offenen Wandelgang ist nichts zu bemerken, denn die Fassade ist geschlossen, die Fenster mit Jalousien uneinsichtig gestaltet. Was befindet sich wirklich hinter der Verschalung? Von den ehemals denkmalgeschützten Stallungen des Erzherzogs ist jedenfalls nichts mehr zu erkennen, die denkmalgeschützte steinerne Umfassungsmauer ist durch die Ummantelung aus Blech-Lamellen kaum mehr wahrnehmbar. Ein moderner Tempel für die Kunst, oder? Billig war das sicher nicht? Man könnte fast meinen, von den ehemaligen Pferdeställen ist nur eines geblieben: M....

Laukhardt (Diskussion) 13:05, 15. Sep. 2014 (CEST)

Einzelnachweise