Opernring 5 a

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47° 4' 7", 15° 26' 39"


"Die Thalia“

Einst und heute ein eleganter Treffpunkt

Das 1864 eröffnete Thalia-Theater wurde 1870 von der Grazer Stadtgemeinde erworben und für rund 2000 Besucher ausgebaut. Die Umbenennung des Thalia-Theaters zuerst in Stadttheater und anschließend in Theater am Stadtpark machten die Grazer aber nicht mit und hielten am alten Namen fest. Die Geschichte der „Grazer Thalia“ beginnt 1829 als schlichter Holzbau für Zirkusaufführungen. Aus einer 1861 daraus entstehenden monumentalen Mehrzweckhalle wird 1864 das nach der Muse der Komödie benannte Thalia-Theater. 1899 wird das dann als Theater am Stadtpark bezeichnete Gebäude durch einen daneben errichteten Neubau, das heutige Opernhaus, ersetzt. Alexander Girardi trat in der letzten Vorstellung im Theater am Stadtpark als Valentin in Ferdinand Raimunds „Der Verschwender“ auf.

Die erhalten gebliebenen Teile des Thaliagebäudes werden 1956 zum Thalia-Kino und Kaffeehaus umgebaut. Bereits damals war die „Thalia“ ein Grazer Szenetreffpunkt. Nach wechselhaften Jahren wurde die „Thalia“ wieder wachgeküsst. Mit der Bar Thalia und dem Restaurant Carl ist wieder ein Grazer Treffpunkt entstanden.

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