Richard-Wagner-Gasse 25

Aus Baugeschichte
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Österreich » Steiermark » Graz » 8010

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47° 5' 5", 15° 26' 28"


Villa RIWA

Dieses zweigeschossige Wohnhaus mit villenähnlichem Charakter wurde nach eigenen Plänen und Mitwirkung von Matthias Seidl für Karl Lacher, den Direktor des Kunstgewerbemuseums errichtet. Die Fassadengliederung in Neorenaissanceformen weist reicht geschmückte Erker mit Steinornamenten auf. Hofseitig sind dem Eingang Säulenarkaden vorgeblendet.

Ostseitig ist dem hier etwas vorspringenden Hausteil das gleichfalls villenartige Wohnhaus Richard-Wagner-Gasse 27 angebaut.

(Nach ÖKT 2013)



Kommentare

Der von der Stadtplanung im Februar 2015 vorgestellte Bebauungsplan 03.20.0 (für den Block zwischen Grillparzerstraße - Richard-Wagner-Gasse, Bergmanngasse und Lindweg) rief große Empörung hervor. So ist neben Einbauten in den Hof der Postsiedlung für die Zukunft geplant, die schönen Villenbauten in der Richard-Wagner-Gasse, nämlich Nr. 13, 15, 25 und 27 durch 5geschossige Wohnblöcke zu ersetzen. Diese ohne Einbindung der Hausbesitzer vorgenommene Vorgangsweise der Stadtplanung beweist wieder einmal, dass die derzeit an der Stadtplanung wirkenden Politiker und Beamten fest entschlossen sind, die Identifikation stiftenden schönen Altbauten im Grazer Stadtteile einer rücksichtslosen Verdichtung zu opfern. Anrainer und Altstadt-Schützer werden durch Einwendungen diesen unerhörten Planungen entgegentreten. Laukhardt (Diskussion) 20:01, 2. Mär. 2015 (CET)

Einzelnachweise