Schönaugasse 31

Aus Baugeschichte
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Österreich » Steiermark » Graz » 8010

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47° 3' 50", 15° 26' 26"


Neubau

Von Höhe und Abstand anders dimensionierter Neubau.

Ehem. typisches Vorstadthaus

Wohnhaus aus dem 18. oder frühen 19. Jahrhundert. Der zweigeschossige, fünfachsige Bau wird durch ein breites Kordongesims horizontal gegliedert und trägt ein Schopfwalmdach. 1920 erfolgte ein Umbau in den Dachbodenräumen, ein weiterer Dachausbau 1954-56. 1970 wurde das Wohnhaus durch einen Zubau erweitert.



Kommentare

Das Foto aus 2012 zeigt noch ein vor nicht allzu langer Zeit renoviertes Haus, dem man allerdings schon die alten Fensterbalken genommen hatte. Umso überraschender war dann der plötzliche Abbruch im Mai 2015. Nach Auskunft der ASVK wurde dieser wie folgt begründet (Auszug): "Das zweigeschossige Haus Schönaugasse 31 zählt zur ursprünglichen Verbauung. Als prägende Gestaltungselemente sind das Schopfwalmgiebeldach und ein breites Kordongesims an der straßenseitigen, fünfachsigen Fassade zu nennen, die noch im Ansatz zu erkennen sind. Das Gebäude wurde mehrmals baulich verändert und befindet sich in keinem guten Erhaltungszustand. Seine Bedeutung für den Straßenabschnitt der Schönaugasse liegt darin, dass es noch die Typologie der Vororteverbauung zwischen zwei qualitätslosen Neubauten (Nr. 29 und 33) dokumentiert. Unmittelbar gegenüber befinden sich die besterhaltenen Häuser dieses Straßenabschnittes - das eingeschoßige, freistehende Giebelhaus Nr. 24 mit Nischenfigur sowie das zweigeschoßige Haus Nr. 26 mit Schopfwalmgiebeldach und qualitätsvoller, historistischer Stuckfassade. Dadurch ergibt sich in diesem Bereich ein im Sinne des GAEG 2008 schützenswertes Ensemble, das jedoch eine Veränderung in Form einer neuen Bebauung hoher baukünstlerischer Qualität nicht ausschließt. Die bestehenden Gebäude in der Schönaugasse Nr. 31 sind als Einzelgebäude als nicht schutzwürdig zu qualifizieren".

Laukhardt (Diskussion) 18:50, 9. Jun. 2015 (CEST)

Ein Jahr später fragt man sich beim Anblick des Rohbaus: 1) Ist es möglich, einen schmalen Durchgang als ausreichenden Abstand zweier neuer Gebäude zu akzeptieren? 2) Ist das jetzt die versprochene "hohe baukünstlerische Qualität"? 3) Wieso springt nicht wenigstens das oberste Geschoss zurück - wie das bei den Nachbarbauten geschehen ist?

Laukhardt (Diskussion) 13:17, 16. Sep. 2016 (CEST)

Einzelnachweise