Neupauerweg 10: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Koordinaten:: 47° 3'22.68"N, 15°23'7.44"E]]
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|Straße=Neupauerweg
Datei:Neupauerweg_10,_Brandauerhof_gesamt.JPG| Der Braundauerhof(Foto Laukhardt 2011)
|Hausnummer=10
Datei:Neupauerweg_10,Brandauhof.JPG| Fassade mit Balkon(Foto Laukhardt 2011)
|Stadtbezirk=Wetzelsdorf
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|PLZ=8052
=="Brandauerhof"==
|Ort=Graz
|Denkmalschutz=Nein
|Bundesland=Steiermark
|Land=Österreich
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{{Karte
|Koordinaten=47.05684, 15.38437
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|Textabschnittstitel="Brandauhof"
|Textabschnitt=Der am oberen Neupauerweg gelegene zweigeschossige Hof mit zwei nach Osten gerichteten Schopfwalmgiebeln gehört wohl zu den malerischsten Anlagen dieser Art in Graz. Er ist schon auf der Riedkarte zum Franziszeischen Kataster von 1820 als gemauerter Bau (Bauparzelle 34) eingezeichnet.
Franz Kaspar Dobler kaufte die Liegenschaft um 1800 und legte mehrere Berg-Urbare zusammen, die 1816 der Hof- und Gerichtsadvokat Dr. Georg Stübinger [Stempfergasse 4] um ein Meistbot von 10015 Gulden erwarb.


Der malerisch am oberen Neupauerweg gelegene Hof gehört zu den malerischten Anlagen dieser Art in Graz. Der südliche Teil des Hofes mit der Holzveranda ist der ältere und wurde um 1910 errichtet. Der nördliche Anbau mit dem Balkon stammt aus 1934.   
Der südliche Teil des Hofes - man schreibt seine Entstehunge dem 17. Jh. zu - mit der Holzveranda ist der ältere. Das Gebäude dürfte im 18. Jh. zu einem Landhaus mit einem geräumigen Weinkeller (mit "Platzlgewölbe und Schildbögen"), dem Baustil der Zeit entsprechend umgabaut und vergrößert worden sein. Seit 1834 wurden hier Eigenbauweine ausgeschenkt. 1913 ließen Franz und Antonie Koren den Brandauhof von Stadtmauerermeister Franz Plattl im Heimatstil durch Aufgreifen regionaler Formen nochmals umbauen.   


(Nach: Reiterer, Wetzelsdorf)
(Nach: Reiterer, Wetzelsdorf)
|Bildname1=Neupauerweg_10,_Brandauerhof_gesamt.JPG
|Bildbeschreibung1=Der Braundauerhof
|Aufnahmejahr1=Laukhardt 2011
|Bildname2=Neupauerweg_10,_Brandauhof.JPG
|Bildbeschreibung2=Fassade mit Balkon
|Aufnahmejahr2=Laukhardt 2011
|Bildname3=Brandauhof 1913.jpg
|Bildbeschreibung3=Entwurf von Franz Plattl
|Aufnahmejahr3=1913
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[[Kategorie:Schutz-Kataster Wetzelsdorf]][[Kategorie:Denkmalwürdig]]


''Kommentar: Dieser von der Besitzerfamilie wunderschön erhaltene Hof mit seinen pittoresken Holzanbauten ist leider nicht denkmalgeschützt und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Eine Unterschutzstellung wäre daher dem Bundesdenkmalamt zu empfehlen.''
{{References}}
 
{{Denkmalschutz}}
[[Kategorie:Schutz-Kataster Wetzelsdorf]][[Kategorie:Neupauerweg]][[Kategorie:Adresse]]
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Aktuelle Version vom 5. März 2022, 17:26 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8052

Route: Wetzelsdorf Ölberg
Wetzelsdorf oelberg.kml


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47° 3' 24.62" N, 15° 23' 3.73" E


"Brandauhof"

Der am oberen Neupauerweg gelegene zweigeschossige Hof mit zwei nach Osten gerichteten Schopfwalmgiebeln gehört wohl zu den malerischsten Anlagen dieser Art in Graz. Er ist schon auf der Riedkarte zum Franziszeischen Kataster von 1820 als gemauerter Bau (Bauparzelle 34) eingezeichnet.

Franz Kaspar Dobler kaufte die Liegenschaft um 1800 und legte mehrere Berg-Urbare zusammen, die 1816 der Hof- und Gerichtsadvokat Dr. Georg Stübinger [Stempfergasse 4] um ein Meistbot von 10015 Gulden erwarb.

Der südliche Teil des Hofes - man schreibt seine Entstehunge dem 17. Jh. zu - mit der Holzveranda ist der ältere. Das Gebäude dürfte im 18. Jh. zu einem Landhaus mit einem geräumigen Weinkeller (mit "Platzlgewölbe und Schildbögen"), dem Baustil der Zeit entsprechend umgabaut und vergrößert worden sein. Seit 1834 wurden hier Eigenbauweine ausgeschenkt. 1913 ließen Franz und Antonie Koren den Brandauhof von Stadtmauerermeister Franz Plattl im Heimatstil durch Aufgreifen regionaler Formen nochmals umbauen.

(Nach: Reiterer, Wetzelsdorf)



Kommentare

Dieser von der Besitzerfamilie wunderschön erhaltene Hof mit seinen pittoresken Holzanbauten ist leider nicht denkmalgeschützt und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Eine Unterschutzstellung wäre daher dem Bundesdenkmalamt zu empfehlen. Laukhardt

Einzelnachweise

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